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Technologischer Fortschritt zu Ihrem Nutzen

Geschrieben von Graciella Ganadhi, Content Writer Project Child Indonesien, Übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Im 17. Jahrhundert war es für die Menschen noch unvorstellbar, Lampen zu nutzen, da es schlichtweg noch keine Elektrizität gab. Die Menschen lebten ihren Alltag ohne die Sorge, dass der Strom abgeschaltet wird. Heutzutage ist es für uns unvorstellbar, keinen Strom zu haben. Alles, was wir tun und benutzen, ist mit Elektrizität verbunden. Unser Leben kommt zum Stillstand, wenn der Strom ausfällt.

Im späten 17. Jahrhundert erfand Alexander Graham Bell das Telefon, und Anfang des 20. Jahrhunderts erfand Eric Tigerstedt ein Telefon im Taschenformat. Heute, hundert Jahre später, nachdem das erste tragbare Telefon erfunden wurde, sind unsere Smartphones intelligenter denn je. Die Erfindung des Internets im späten 20. Jahrhundert trug dazu bei, die Qualität unserer heutigen Mobiltelefone zu verbessern. Es ist für uns kaum vorstellbar, wie es früher war, als man nicht mal eben etwas googeln konnte.

Die Erfindung des Mobiltelefons und des Internets haben eine sich schnell entwickelnde Gesellschaft geschaffen. Informationen können heutzutage weltweit in weniger als einer halben Sekunde ausgetauscht werden. Dies erweist sich als großer Vorteil für unsere Generation. Menschen aus verschiedenen Ländern und von unterschiedlichen Kontinenten haben durch das Internet die Möglichkeit, problemlos in Echtzeit zu kommunizieren und ihre Meinungen auszutauschen.

Da aufgrund der COVID 19-Pandemie beinahe die gesamte Kommunikation online stattfindet, erweist sich die Fernkommunikation als wichtiger denn je. Die Pandemie hat auch all die technologischen Entwicklungen in einem solchen Ausmaß beschleunigt, das vorher als unmöglich galt. Besonders für die älteren Generationen kann die Umstellung auf Online-Kommunikation allerdings eine große Herausforderung darstellen. Allerdings ist der Wandel unvermeidlich, und jeder sollte sich früher oder später anpassen.

Um uns innerhalb unserer Gesellschaft miteinander verbunden zu fühlen, haben uns all die technologischen Fortschritte bereits sehr geholfen. Nun liegt an uns, etwas daraus zu machen. Man kann sich nicht länger hinter der Ausrede verstecken “Ich verstehe die Technologie von heute nicht, ich gebe lieber auf”. Diejenigen, die noch nicht bereit dazu sind, sich anzupassen, werden zurückbleiben. Nur, wenn wir uns anpassen, können wir von den vielen wirtschaftlichen Vorteilen profitieren, die der technologische Fortschritt mit sich bringt. Sind auch Sie bereit, die Technologie zu Ihrem Vorteil zu nutzen?

Frieden in schwierigen Zeiten

Geschrieben von Graciella Ganadhi, Content Writer Project Child Indonesien, Übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Seit 2017 feiert die UNESCO am 16. Mail den „Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens“. Der Tag wird im Zusammenhang mit der UN-Agenda 2030 gefeiert, mit dem Ziel, Weltfrieden zu erreichen. Seit Jahren leben wir in ständiger Angst vor Hass, Spannungen, Ablehnung anderer und Diskriminierungen. Meistens sind wirtschaftliche Fragen und technologische Unterschiede die Ursache.

In Indonesien konnten der Frieden und die Toleranz noch nicht erreicht werden, die eigentlich jedem einzelnen Bürger zustehen. Das liegt unter anderem daran, dass zwischen den verschiedenen ethnischen, religiösen und politischen Gruppen eine unsichtbare Spannung besteht. Darüber hinaus schafft die große soziale Ungleichheit zwischen den Gesellschaftsschichten enorme Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Unruhen und Demonstrationen sind nichts Ungewöhnliches. Als Bürger mussten wir uns leider auch an Hassreden, Bombenanschläge und viele weitere Verbrechen gewöhnen, die aus reinem Hass begangen wurden. Es braucht alle indonesischen Bürger, um die Spannungen zu lösen und gegen diese Art von Hass zu kämpfen.

In dieser schwierigen Zeit ist es für uns als Weltbürger an der Zeit, unsere Toleranz und unser Einfühlungsvermögen zu stärken. Verzweifelte Zeiten erfordern verzweifelte Maßnahmen, nicht wahr? Es wird eine Herausforderung sein, Frieden in der Gesellschaft zu schaffen und zu erhalten, vor allem, weil unsere Gesellschaft so vielfältig ist. Trotzdem ist nichts unmöglich. Kinder werden nicht hasserfüllt geboren, sondern werden durch äußere Einflüsse zu einer hasserfüllten Person. Wenn wir fest daran glauben, dass jeder Mensch von Natur aus gut ist, kann Frieden in der Gesellschaft erreicht werden.

Diese schwierige Zeit ist wie dafür gemacht, Frieden als Individuum und Gesellschaft zu erreichen. Es wird mit Sicherheit noch viele weitere Herausforderungen geben; Wirtschaften, die zusammenbrechen und unser alltägliches Leben ins Chaos führen sowie technologische Veränderungen sind nur einige der Herausforderungen, denen wir uns heutzutage zunehmend stellen müssen. Aber gemeinsam werden wir auch diese Herausforderungen meistern!