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Die Erde brennt, aber Sie können helfen!

Geschrieben von Graciella Ganadhi, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien, Übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Merken Sie, dass es auf der Erde immer heißer wird, ganz zu schweigen von den plötzlichen, sehr starken Regenfällen während der Trockenzeit? Ohne dass wir es merken, beginnt die Erde zu verglühen. Letztes Jahr brannten große Teile des Amazonas ab, in Australien brannte der Busch. Auch die Regenwälder in Kalimantan auf der indonesischen Insel Borneo brannten wegen der starken Hitze. All das ist keineswegs zufällig geschehen, sondern hätte von uns Menschen verhindert werden können. Es war unsere Schuld, die Schuld der Menschen. Wir beuten die Umwelt zunehmend aus, und wenn die Natur uns dann zeigt, dass es genug ist, sind wir vollkommen hilflos. Bei all den Waldbränden verloren Millionen von Tieren ihr Leben, oder zumindest ihr Zuhause. Millionen von Pflanzen verbrannten zu Asche. Die Konsequenz ist, dass nun unzählige Tier- und Pflanzenarten am Rande der Ausrottung stehen, und all das wegen uns. Wir nehmen und nehmen und nehmen, ohne der Erde etwas zurückzugeben.

Es liegt an uns allen, etwas zu tun. Auch Sie leben hier auf der Erde, daher sollten wir uns alle gemeinsam um sie kümmern. Es muss sich um keine drastischen Maßnahmen handeln; schon Kleinigkeiten können am Ende eine große Hilfe sein. Hier sind ein paar Dinge, die Sie tun können, um zu helfen, und die nicht einmal etwas kosten. Sie haben also keine Ausrede mehr dafür, zu handeln!

  1. Gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit Ihrem Fahrrad. Je mehr Sie zu Fuß oder mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind anstatt mit dem Auto zu fahren, desto mehr können Sie Ihre CO2-Bilanz reduzieren. Denn so pusten Sie keinerlei schädliche Gase in die Luft. Wenn Sie doch einmal eine weite Strecke zurücklegen müssen, fahren Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  2. Reduzieren Sie Ihren Plastikkonsum. Plastik schadet der Erde, vor allem den Meeren. Plastik zerstört das komplette Gleichgewicht der Natur, indem es unter anderem die natürliche Nahrungskette der Tiere stört. Benutzen Sie in Zukunft wiederverwendbare Becher, Beutel und Strohhalme anstatt Kunststoffe.
  3. Recyceln Sie! Trennen Sie Ihren Müll, recyceln Sie Kunststoffe und Papier, und kompostieren Sie organische Abfälle. Gutes Abfallmanagement hilft im Kampf gegen die Luft-, Wasser- und Landverschmutzung.

Wir haben nur einen Planeten, und wenn wir uns nicht um ihn kümmern, wird er uns den Rücken zukehren, und irgendwann werden wir nirgendwo anders hingehen können. Kümmern Sie sich jetzt um unsere Erde, und unternehmen Sie kleine Schritte, die eine große Wirkung haben.

Referenzen: https://swikblog.com/world-environment-day-2020-theme/

Plastik: Ein Feind Indonesiens

Geschrieben von Graciella Ganadhi, Content Writer Project Child Indonesien, Übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Wussten Sie, dass Indonesien nach China auf Platz 2 der weltweiten Kunststoffabfallproduzenten steht? Das Land produziert jeden Tag mindestens 25.000 Tonnen Kunststoffabfälle, die in Flüsse oder Küstengewässer gelangen. 15 Prozent des Kunststoffs, der die Weltmeere verschmutzt, stammt aus Indonesien.

Plastik ist zu einem modernen Feind Indonesiens geworden. Im März 2019 mussten Soldaten der indonesischen Armee den Fluss Citarum in Bandung von Plastikbergen befreien. Die Krise ist so schwerwiegend, dass nicht nur Flüsse, sondern auch Strände betroffen sind. Der Strand von Sanur auf Bali ist nur ein Beispiel für diese immer größer werdende Umweltverschmutzung. Touristen, die den Strand besuchen, um die Aussicht zu genießen, werden mit dem Geruch von verrottendem Plastikmüll empfangen. Dies schadet längst nicht mehr nur der Umwelt, sondern auf unbestimmte Zeit auch der Wirtschaft.

Glücklicherweise kämpft die indonesische Regierung gegen das Problem an. Dieser Kampf kann jedoch nicht alleine von der Regierung geführt werden: die indonesischen Bürger müssen sich den Initiativen der Regierung anschließen. Unser Leben mit Einwegplastik ist zwar komfortabel, aber wir können schon mit kleinen Veränderungen einen wichtigen Beitrag gegen die weltweite Invasion von Plastik leisten, zum Beispiel indem wir unseren Plastikverbrauch insgesamt reduzieren und Plastikgegenstände wiederverwenden. Wenn Sie einkaufen gehen, können Sie zum Beispiel Ihre eigenen wiederverwendbaren Tüten mitbringen. Und bringen Sie sich Ihren eigenen Coffee-to-go-Becher mit, wenn Sie sich auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen Kaffee holen möchten. Wenn Sie früher dreimal pro Woche Ihren Kaffee aus einem Plastikbecher getrunken haben, und jetzt aus Ihrem wiederverwendbaren Becher, reduzieren Sie den Verbrauch von Plastikbechern gleich um 156 Becher pro Jahr. Jeder Einzelne kann und sollte seinen Beitrag leisten!

Wenn Sie Ihren Plastikverbrauch nach und nach reduzieren, müssen die Schildkröten, Quallen und Tintenfische in den Weltmeeren nicht unter Ihrem Plastikabfall leiden.

Fangen Sie klein an und machen Sie große Veränderungen für die Zukunft unseres Planeten.

Referenzen:

  • https://www.weforum.org/agenda/2019/03/indonesia-has-a-plan-to-deal-with-its-plastic-waste-problem/. (Aufgerufen am 28. Februar 2020 um 14:41 Uhr)
  • https://www.thejakartapost.com/academia/2019/03/01/the-waste-challenge-is-indonesia-at-a-tipping-point-1551431355.html. (Aufgerufen am 28. Februar 2020 um 14:41 Uhr)