Tag Archive for: Gesundheit

Warum eine ausgewogene Ernährung helfen kann, eine Infektion mit COVID-19 zu verhindern

Geschrieben von Peeters, ehemals Community Engagement Project Child Indonesien, Übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte Covid-19 zu einer globalen Pandemie. Unzählige Länder haben mit den Gefahren, die dieses Virus für die Menschheit darstellt, zu kämpfen. Im asiatischen Raum ist Indonesien derzeit auf Platz 1, wenn es um die Sterberate der Covid-19-Patienten geht. Entsprechende Daten der John-Hopkins-Universität zeigen, dass dies an dem vergleichsweise schlechten öffentlichen Gesundheitsmanagement und der regionalen Ungleichheiten innerhalb dessen liegt. Die Sterberate stieg auf 8-9 Prozent an. Zudem stellte Indonesien inzwischen fast 28000 Patienten wegen Verdacht auf eine Infektion unter strenge Beobachtung, da nicht genügend Tests vorhanden sind, um all diese Personen auf das Virus zu testen.

Unter Ausbrüchen von Krankheiten wie dieser leiden vor allem die Bevölkerungsgruppen am Rande der Gesellschaft. Auch in Indonesien sind gerade die marginalisierten Gemeinschaften gefährdet, denn dort fehlen die nötigen Ressourcen, um diese Pandemie zu bekämpfen; es gibt zum Beispiel viel zu wenige Krankenhausbetten. Project Child Indonesien hilft in gewisser Weise dabei, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, indem insbesondere gefährdete und marginalisierte Gemeinschaften über eine gesunde Lebensweise informiert werden. Die Menschen werden dazu motiviert, ihre Verhaltensweisen nachhaltig zu ändern.

Um uns selbst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, können wir einfache tägliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, wie zum Beispiel Händewaschen oder -desinfizieren und Abstand zu unseren Mitmenschen halten. Es ist zwar wichtig, diese Hygieneregeln einzuhalten, aber es gibt auch Methoden, um Ihr Immunsystem zu stärken, was an dieser Stelle auch von großer Bedeutung ist. Dazu zählt zum Beispiel Sport treiben und ausreichend schlafen. Unser Immunsystem ist ein komplexes System von Strukturen und Prozessen, die unseren Körper vor Krankheiten schützen sollen. Unser Verdauungssystem ist besonders wichtig für unser Immunsystem, daher ist die Darmgesundheit der Schlüssel für unsere Gesundheit.

Es stellt sich also die Frage, wie man das Immunsystem nachhaltig stärken und ein gesundes Darmsystem bekommen kann, um sich vor dem Coronavirus zu schützen.

Bisher gibt es keine Studien darüber, ob der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel besonders dabei hilft, sich vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen. Aus früheren Studien wird aber deutlich, dass bestimmte Nahrungsmittel dazu beitragen können, die Darmgesundheit zu verbessern und das Immunsystem zu stärken.

Zu viele Bakterien im Darm können zu Allergien, Autoimmunerkrankungen, oder sogar Angstzuständen und Depressionen führen. Wenn zum Beispiel die Anzahl der Probiotika Bifidobacterium und Lactobacillus im Darm abnimmt, kann es zu einer Darmdysbiose, einem Ungleichgewicht kommen. Dadurch wird die körpereigene Produktion der so wichtigen Immunstoffe reduziert. Ist dies der Fall, können Viren, die in den Körper gelangt sind, nicht durch das Immunsystem abgetötet werden.

Folgende Nahrungsmittel können dabei helfen, das Immunsystem zu stärken:

  1. Tempeh (fermentierte Sojabohnen). Dieses besondere Lebensmittel aus fermentierten Sojabohnen enthält viele wichtige Proteine, die den Aufbau und die Reparatur von Muskelgewebe unterstützen.
  2. Kombucha. Dieser leicht sprudelnde und säuerliche Tee enthält nicht nur Probiotika, sondern auch B-Vitamine, die das Immunsystem stärken und das Risiko von Herzerkrankungen verringern.
  3. Kefir. Kefir ist ein fermentiertes Milchgetränk, das eine reichhaltige Quelle für Probiotika sowie Kalzium und Proteine ist.
  4. Sauerkraut. Der Verzehr von Sauerkraut trägt dazu bei, den Darm gesund zu halten. Der eingelegte Kohl ist eine ausgezeichnete Quelle für die Vitamine A, C und K, sowie für Ballaststoffe und Eisen.
  5. Joghurt. Joghurt enthält Probiotika, die einen gesunden Darm und ein starkes Immunsystem fördern können. Auch bei der Bekämpfung von Erkältungen und grippeähnlichen Atemwegsinfektionen sind Probiotika wirksam. Joghurt enthält lebende und aktive Kulturen, darunter Lactobacillus bulgaricus, der Milchsäure produziert, die bei der Bekämpfung von schlechten Bakterien hilft.
  6. Probiotische Nahrungsergänzungsmittel. Falls Sie keine probiotische Nahrung zu sich nehmen können, zum Beispiel aufgrund einer Unverträglichkeit, haben Sie immer noch die Möglichkeit, probiotische Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Sie sollten Ihren Ernährungsstil hinterfragen und sich überlegen, ob Sie daran etwas ändern möchten. Das Händewaschen und -desinfizieren ist und bleibt die wichtigste Maßnahme, sich selbst vor Viren zu schützen, aber auch hinsichtlich Ihrer Ernährung können Sie aktiv werden. Denken Sie diesbezüglich immer daran, dass es nicht darum geht, alle gesunden Nahrungsmittel auf einmal zu konsumieren; das Ziel sollte eine ausgewogene Ernährung sein.

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz als Priorität Nummer 1

Geschrieben von Graciella Ganadhi, Content Writer Project Child Indonesien, Übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Von Zuhause aus zu arbeiten ist momentan ein Privileg. All diejenigen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind, oder zum Beispiel Regierungsbeamte, können diesen Luxus nicht genießen. Beschäftigte im Gesundheitswesen müssen insbesondere während dieser weltweiten Pandemie weiterarbeiten, um die schnelle Behandlung von Erkrankten zu gewährleisten. Regierungsbeamte in aller Welt müssen sich für die Bürgerinnen und Bürger dafür einsetzen, dass das öffentliche Leben – soweit es nur möglich ist – weiterläuft. Auch müssen sie alles dafür tun, um zu verhindern, dass die Wirtschaft zusammenbricht. Sozialarbeiter sind eine weitere Berufsgruppe, die nicht einfach von Zuhause aus weiterarbeiten können, da der direkte Kontakt zu den Menschen unumgänglich ist.

Der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz wird jährlich am 28. April gefeiert. In diesem Jahr bekommt der Tag durch die aktuellen Umstände eine ganz neue Bedeutung. Die COVID-19-Pandemie bedroht uns alle gleichermaßen. Denn nicht nur in Krankenhäusern, Regierungsgebäuden oder an anderen öffentlichen Orten besteht die Gefahr, dass sich Infektionen schnell ausbreiten. Polizeibeamte sind nicht weniger gefährdet als Beschäftigte im Gesundheitswesen. Verkäufer auf einem Wochenmarkt sind keinem geringeren Risiko ausgesetzt als Regierungsbeamte.

Die Pandemie ist derzeit weltweit ziemlich bedrohlich. Daher muss das Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gesteigert werden. Die Regierungen müssen die Sicherheit und Gesundheit der Beamten gewährleisten, Arbeitgeber müssen die Sicherheit und Gesundheit all ihrer Mitarbeiter sicherstellen. Wenn für Sie die Möglichkeit, Zuhause zu bleiben, und im Home Office zu arbeiten, nicht besteht, Sie sich aber krank fühlen, gehen Sie bitte nicht zur Arbeit, sondern bleiben Sie Zuhause und gehen Sie gegebenenfalls zu einem Arzt. Unter den derzeitigen Umständen sollte man keinesfalls das Risiko eingehen, bei der Arbeit Kolleginnen oder Kollegen anzustecken. Arbeitgeber müssen einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Die Räumlichkeiten sollten sauber und desinfiziert sein, um die Ausbreitung von Infektionen am Arbeitsplatz zu verhindern. Es ist außerdem dringend erforderlich, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber aufzuklären, wie sie sicher und gesund bleiben können. Wenn alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, der Arbeitgeber es aber versäumt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Bedeutung der Vorsichtsmaßnahmen aufzuklären, können diese nicht wirksam sein.

Wenn Sie das Privileg haben, zu Hause bleiben zu können, tun Sie das bitte. Wenn Sie zur Arbeit gehen müssen, tun Sie bitte alles dafür, sicher und gesund zu bleiben. Dazu gehört unter anderem, den Anweisungen Ihres Arbeitgebers und natürlich der Regierung Folge zu leisten. Wir alle sind Teil unserer Gesellschaft und können dazu beitragen, dieser Pandemie ein Ende zu bereiten. Ganz gleich, wie klein und unbedeutend Ihr Beitrag dafür momentan auch scheinen mag, wenn Sie etwas tun können, um die Infektionskette zu durchtrennen, tun Sie es bitte.
Bleiben Sie gesund!

Referenzen:
https://www.un.org/en/observances/work-safety-day

Habe ich COVID-19?

Geschrieben von Graciella Ganadhi, Content Writer Project Child Indonesien, übersetzt von Lia Sophie Wilmes, Content Writer Praktikantin Project Child Indonesien

Haben Sie gerade in den Nachrichten etwas über COVID-19 gehört und jetzt das Gefühl, dass Sie Halsschmerzen oder Fieber haben? Juckt Ihre Haut plötzlich oder haben Sie ein Engegefühl in Ihrer Brust? Es kann natürlich sein, dass Sie sich mit dem Virus infiziert haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unter den psychosomatischen Nebenwirkungen von zu vielen Nachrichten leiden, ist allerdings wesentlich größer.

Die Amygdala ist der Teil unseres Gehirns, der sowohl Ihr Gedächtnis, als auch Ihre Ängste kontrolliert. Aufgrund der zahlreichen beunruhigenden Nachrichten, die momentan auf Sie einprasseln, hat Ihre Amygdala viel zu tun. Das führt dazu, dass sich das autonome Neuronensystem in einem ständigen Kampf-oder-Flucht-Mechanismus befindet, der Sie in Stress versetzt. Das Ungleichgewicht zwischen dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem führt dann zu der psychosomatischen Reaktion. Diese kann sich in Form von plötzlicher Müdigkeit, trockenem Husten, Halsschmerzen usw. bemerkbar machen und ähnelt somit den Symptomen von COVID-19.

Stress kann Ihnen viel mehr schaden als Sie vielleicht denken. In einer Studie von André Bovis und André Simoneton aus dem Jahr 1949 wurde festgestellt, dass Stress zu einer Abnahme der Körperfrequenz führen kann. Alles in diesem Universum vibriert und hat eine Frequenz; von den Zellen bis zu den Atomen. Ein gesunder Mensch sollte eine Frequenz zwischen 7000 und 8000 Bovis-Einheiten haben, bei 1000 oder weniger ist die Person dem Tod nahe. Ein schwer kranker Mensch hat etwa 2000 bis 3000 Bovis-Einheiten, während die Frequenz eines mäßig kranken oder gestressten Menschen unter 5000 Bovis-Einheiten liegt. Angst oder Sorge können dazu führen, dass die Frequenz Ihres Körpers abnimmt, und wenn Sie gestresst sind, liegt die Frequenz unter 5000 Bovis-Einheiten. Dies kann gefährlich werden. Denn, wie eine Studie zeigt, haben Viren eine Frequenz von etwa 5000 Bovis-Einheiten. Wenn die Frequenz Ihres Körpers ebenfalls bei 5000 Bovis-Einheiten liegt, können Viren Ihren Körper als potentielles “Zuhause” betrachten. Bei gleicher Frequenz werden wir also anfälliger für Krankheiten durch Viren.

Machen Sie sich nicht so viele Sorgen und lassen Sie sich von den Nachrichten nicht stressen. “Bewusst, nicht ängstlich; vorbereitet, nicht panisch” sollte Ihr Motto sein, wenn Sie sich dieser beängstigenden Situation stellen. Seien Sie sich dessen bewusst, was momentan in der Welt geschieht, lassen Sie sich davon aber keine Angst machen. Seien Sie für das, was kommt, vorbereitet, geraten Sie aber nicht in Panik. Horten Sie keine Dinge, die andere vielleicht mehr brauchen als Sie. Und sehen Sie sich die Nachrichten in Maßen an; bleiben Sie auf dem Laufenden und informieren Sie sich, aber nehmen Sie sich auch Zeit, sich zu amüsieren. Tun Sie Dinge, die Sie glücklich machen, wie Lesen, Meditieren oder Sport. Bleiben Sie gesund und versuchen Sie, stressfrei zu leben!

Referenzen:

http://www.lamartinablanca.com/Unidades_Bovis.html
https://whitemagicway.com/bovisbiometer.html
https://www.cnnindonesia.com/gaya-hidup/20200323131032-255-486024/cegah-corona-jadi-jadian-akibat-stres-dan-cemas-berlebih
https://twitter.com/mbahndi/status/1241556884261224449?s=08