“Müll-Kultur”?

Von Pixy Norman
„Die Umwelt zu verschmutzen ist der Alptraum vieler Menschen. Mir als Mensch, der in Indonesien geboren und aufgewachsen ist, wurde in der Schule beigebracht, die Umwelt nicht zu verschmutzen, sondern sie sauber zu halten. Aber es ist eine völlig andere Geschichte das Erlernte in unseren Alltag einzubeziehen. Es stellt sich als eine sehr schwierige Aufgabe heraus. Bei mir persönlich hat es Jahre gedauert, bis ich den Wert der Natur verstanden und gelernt habe, diese zu respektieren.

Nachdem ich drei Jahre in Cornwall, England, gelebt habe ist mir bewusst geworden, wie unterschiedlich es im Gegensatz dazu ist, wo ich herkomme. Für mich ist Pacitan so schön wie Cornwall; die malerischen Strände, die grünen Straßen, die Berge. Pacitan jedoch ist dreckig und die Abfallwirtschaft spielt hier keine große Rolle.

Nachweislich gab es in letzter Zeit in Pacitan viele große Pfadfindergruppen. Diese bauten ihre Zelte an einem attraktiven Stellplatz auf, wo jedoch keine einzige Mülltonne in Sicht war. Wir entdeckten eine in weiter Ferne, die jedoch nicht annähernd nah genug war, sodass sie für die Jung-Pfadfinder zu erreichen gewesen wäre. Wir sind überzeugt von ihrem Organisationstalent was große Events angeht, allerdings ist es geradezu eine Blamage und Schändung ihres Mottos, den jungen Generationen kein Umweltbewusstsein beizubringen. Sind es nicht genau diese Campingausflüge, die den zukünftigen Generationen Indonesiens das beibringen sollen?

Ironischerweise unternimmt die Pfadfinder Organisation – trotz ihrer genauen Kenntnis der Müllprobleme unserer Kultur – nichts um dieses fast peinliche Verhalten zu verändern. Auf der Website fand ich, getrieben von meiner Neugier, den Leitsatz, dass wir die Natur lieben, respektieren und in all ihrer Schönheit annehmen sollen. Die Pfadfinder blieben für neun Tage. Die bereits am ersten Tag bei uns entstandene Frustration hielt bis zum neunten Tag an als ich einsah, dass mein Ärger nichts an der Situation ändern würde und stattdessen Taten folgen mussten.

Wie ich in den letzten Tagen miterleben durfte ist eindeutig noch viel Raum für Verbesserung da. Ich freue mich sehr darauf dieses Projekt zu starten, sich zusammen zu finden und gemeinsam über Dinge zu reden, die wichtig für die Zukunft unserer Umwelt sind.”

 

Project Child hat das Projekt Sekoah Pantai in Pacitan gegründet, dessen Schwerpunkt auf ökologischer Erziehung liegen soll. Ziel des Programms ist es, Umweltbewusstsein besonders unter Kindern im Schulalter zu schaffen.

Project Child Pacitan

Spendenaktion des Kepler-Gymnasiums Freudenstadt

Alle zwei Jahre findet am Kepler-Gymnasium in Freudenstadt eine Spendenaktion im Namen der „Aktion Tagwerk“ statt, um wohltätige, gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Im letzten Jahr haben bei diesem Event alle Kinder unter 14 Jahren an einen Sponsorenlauf teilgenommen, während die älteren Schüler für einen Tag gearbeitet haben. Die Hälfte der eingenommenen Gelder wurde an die „Aktion Tagwerk“ gespendet. Die andere Hälfte der Gelder ging an die gemeinnützige Kinderhilfsorganisation „Project Child“, die kostenlose Bildungsprojekte für in Armut lebende Kinder und Gemeinden in Indonesien anbietet.

Neulich stellte nun Marvin Kiefer, Vorstand des gemeinnützigen Fördervereins Project Child Germany e.V., im Foyer des Kepler-Gymnasiums den Schülern und Lehrern des Kepler-Gymnasiums die Organisation Project Child vor und erklärte, was konkret mit den Spenden in Indonesien geschehen wird.

Kepler Vortrag 1

Project Child ist eine Hilfsorganisation mit Sitz in Yogyakarta, Indonesien, die ihren Fokus auf die Bildung von Kindern und deren Gemeinden legt, die an der Armutsgrenze leben müssen. Die Schwerpunkte der Bildungsprogramme liegen in den Bereichen Umwelt und Gesundheit und dienen der langfristigen Verbesserung des Lebensumstände der Menschen aus den Partnergemeinden. In Indonesien leben immer noch mehr als 43% der Menschen in Armut Dies bedeutet für viele Familien mit einem Monatsbudget von rund 20 Euro auskommen zu müssen. Trotz der Tatsache, dass der Besuch der meisten staatlichen Schulen in Indonesien kostenfrei ist, stellt der Kauf von Schulmaterialien für viele Familien eine kaum zu stemmende Belastung dar. Zudem müssen viele Kinder nach der Schule noch betteln oder arbeiten, um so zum Einkommen der Familie beizutragen.

Project Child sieht „Bildung als Schlüssel für die Chance auf eine bessere Zukunft“ und möchte individuell und persönlich den Kindern und deren Eltern helfen sich den Problemen des Alltags zu stellen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ lautet die Devise, was bedeutet, dass keine direkte finanzielle Hilfe bereitgestellt wird, um keine Abhängigkeit der Familien zu erzeugen. Durch nachhaltige und langfristige Zusammenarbeit mit den Gemeinden soll den Menschen geholfen werden.

Die Schüler des Kepler-Gymnasiums sind stolz auf die Spendensumme von 5.987,97 Euro, die es Project Child ermöglicht ein Unterrichtsgebäude des Projektes „Sekolah Pantai“, zu deutsch Strandschule, in dem Küstenort Pacitan zu bauen, damit auch die Menschen in dieser Region von den kostenlosen Bildungsprogrammen profitieren können. Der Baubeginn ist nach Ende der Regenzeit im April 2015 geplant. Ungefähr einen Monat danach soll auch schon der Schulunterricht starten.

Nach dem Vortrag von Herr Kiefer waren alle Schüler begeistert von dem Vorhaben der Organisation und stolz bei dem Bau einer neuen Schule durch die anstrengenden Sponsorenläufe und harten Arbeitstage, wenn auch indirekt, beteiligt zu sein. Aber wie auch Herr Kiefer schon sagte: „Jeder kann einem anderen Menschen auf seine Weise helfen“.

Text: Sandra Umpierrez

Spendenlauf des Anne-Frank Gymnasiums Rheinau

Am 19. Dezember 2014 hatte Marvin Kiefer die große Freude Project Child und unser Projekt Sekolah Pantai an dem Anne-Frank Gymnasium Rheinau vorstellen zu dürfen. Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung das Spendengeld offiziell übergeben und wir konnten den Schülern zeigen was mit ihrer Unterstützung in Indonesien umgesetzt werden soll.

partner anne-frank gymnasium rheinau

Die 400 Schüler der Schule veranstalteten diesen Sommer einen Spendenlauf, bei welchem für Project Child die unglaubliche Summe von 5.728,26 Euro zusammen kam. Project Child wird dieses Geld dafür verwenden um auf dem Grundstück der Strand-Schule in Pacitan nach dem Ende der Regenzeit im Frühjahr 2015 einen Versammlungs- und Unterrichtsraum zu bauen. Dieser gehört zum Konzept des Learning Centers, soll eine Bibliothek und PC-Arbeitsplätze enthalten und bietet Platz für Unterricht und Versammlungen für rund 50 Menschen. Des Weiteren wird dieser Raum von den Lehrkräften genutzt, um den Unterricht vorzubereiten, welcher dann in unserer Strand-Schule und auch lokal in weiter entfernten Gemeinden angeboten wird.

Das ganze Team von Project Child möchte sich auch im Namen der Kinder herzlich für das großartige Engagement der Schüler bedanken, die dazu beitragen wollen den Kindern in Pacitan eine bessere Bildung zu ermöglichen. Zudem richten wir unseren Dank auch an alle Sponsoren aus der Region, die den Spendenlauf unterstützt haben.

Wir sind stolz mit dem Anne-Frank Gymnasium einen ambitionierten Partner zu haben, der über lange Jahre die Entwicklung von Project Child und unserer Arbeit mit den Menschen in Indonesien begleiten möchte.

partner anne-frank gymnasium rheinau

Auf Tauchstation mit unserem Partner Diving Ocea

Wir danken der Organisation “Diving Ocea” für die Förderung von “Project Child” !!

Beide Organisationen stehen gemeinsam für die Ideale des Strebens nach dem Schutz der Ozeane und dem Schaffen eines Bewusstseins für die Umwelt. Daher sind wir froh einen starken Partner zu haben, mit welchem wir Ideen und Erfahrungen austauschen können, die uns helfen unserer Bildungsprogramme weiter zu entwickeln und Hand in hand mit den Gemeinden in Indonesien für sauberere Strände und Ozeane zu sorgen.

Über Diving Ocea: Vor nicht allzu langer Zeit in Yogyakarta gegründet und angesiedelt, ist die voluntary-based Nicht-Regierungsorganisation Diving Ocea bemüht Aktionen zum Umweltschutz zu planen und zu realisieren. Tauchen, Wandern und das Entdecken der einzigartigen Schönheit der Natur Indonesiens in Einklang mit deren Respektierung und einem Bewusstsein für die Verantwortung zu deren Erhalt, sind die Grundsätze dieser Organisation.

 

Der Erste Hilfe-Unterricht

Am Montag, den 24. August 2014, hielten zwei Ärzte aus Deutschland den Unterricht der Kinder in “Kricak Kidul” ab. Ziel dieser Klasse war es, den Kinder die Grundlagen der Ersten Hilfe näher zu bringen.

Da “Kricak Kidul” eine Gemeinde ist, die an einem Fluss angesiedelt ist, kommt es immer wieder zu Unfällen. Das Risiko sich beim Fischen an scharfen Steinen oder Scherben zu schneiden, oder auch in rostige Nägel zu treten, ist hoch. Durch die mangelnde Bildung, besonders bei den Kleinsten, fehlt es oftmals am nötigen Know How, um direkte Hilfe zu leisten. Diese Wunden, sollten sie nicht korrekt versorgt werden, können Infektionen hervorrufen, die in weitaus schlimmeren Erkrankungen enden können.

Die Kinder waren aufgeregt und sichtlich erfreut, die beiden Ärzte aus Deutschland kennenzulernen. Nachdem sie offiziell vorgestellt und mit einem kräftigen Applaus willkommen geheißen wurden, brachten Dorina und Daniel den Kindern bei, was zu tun ist, wenn sich jemand von ihnen verbrennt, schneidet oder einen Krampf hat. Sie zeigten ihnen auch Sofortmaßnahmen im Falle einer drohenden Erstickung und wie man den Puls misst. Die Kinder machten aufmerksam mit und einige von ihnen meldeten sich sogar freiwillig, um das Besprochene vorzumachen. Während des Unterrichts wurden einige von ihnen zu “dokter kecil” (kleinen Ärzten) ernannt. Sie erhielten jeweils einen Erste Hilfe-Kasten und sind von nun an die Ansprechpartner im Falle kleinerer Unfälle. Die Kinder waren sichtlich begeistert von dieser Montagsklasse. Sogar nach dem Unterrichten taten sich einige von ihnen noch zusammen, um sich gegenseitig den Puls zu messen und über die behandelten Themen zu diskutieren.

Wir danken Dorina und Daniel für ihren Besuch und ihre Präsentation. Durch sie erhielten die Kinder das nötige Rüstzeug, um im Falle von Verletzungen sofort Hilfe leisten zu können.

 

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Indonesischer Kindertag

Am 23. Juli 2014 fand der “Hari Anak Nasional”, nationaler indonesischer Kindertag, statt. Den Kindern mehr Sicherheit zu geben, sowie das Gefühl geschätzt und geliebt zu werden, ist das Ziel des Kindertages. Um dies sicherzustellen, gibt es in den Gemeinden viele Aktivitäten speziell für die Kleinsten.

Für den diesjährigen “Hari Anak Nasional” organisierte “Project Child” einen Fußballtag. Die Kinder wurden zum einem der lokalen Futsalplätze mitgekommen und konnten sich beim Fußballspielen austoben. Das Training wurde von Kristian Adelmund geleitet. Kristian spielt für PSS Sleman, eine der Mannschaften der “Liga Indonesia Premier Division”, und lebt in Yogyakarta.

Wir freuen uns, sagen zu können, dass der Fußballtag ein großer Erfolg war. Den Kindern hat es viel Spaß gemacht und sie folgten aufmerksam den Anweisungen von Trainer Kristian. Einige der Kinder waren sogar so entschlossen, ein Tor gegen den PSS Sleman-Spieler zu schießen, dass sie wirkliche jede Ablenkung nutzten, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Am Ende des Tages umringten die Kinder Kristian, um ein Autogramm auf ihren Shirts oder Fußbällen zu ergattern.

Sportliche Aktivitäten sind enorm wichtig für die kindliche Entwicklung. Vielen Kindern, besonders in Entwicklungsländern, ist die Wichtigkeit körperlicher Aktivitäten gar nicht bewusst. Sie sind oftmals nicht motiviert oder gebildet genug. Sport macht Spaß und bringt den Kinder soziale Werte wie Teamwork bei. Ebenso kann durch gutes Training auch das Selbstbewusstsein der Kinder gesteigert werden.

Vielen Dank an alle Freiwilligen, und besonders an Krisitan, die diesen Tag zu einem vollen Erfolg gemacht haben. Terima kasih, vielen Dank, auch an “Education For Indonesia”, die es uns durch ihre Unterstützung aus Deutschland ermöglicht haben dieses Event zu veranstalten !!

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Kostenlose Gesundheitschecks

Bereits zweimal stellte “Project Child” kostenlose medizinische Vorsorgeuntersuchungen für die Menschen aus “Kricak Kidul” bereit. Die erste fand am 5. Mai 2013 und die zweite am 23. Februar 2014 statt. PCI arbeitete dafür mit dem “Zentrum für internationale Medizinstudenten” (CIMSA) der “Gadjah Mada” Universität zusammen. Dr.med. Didik Setyo Heriyanto und seine Studenten untersuchten jeden einzelnen Bewohner und es wurden Blutzucker und -druck, sowie der Cholesterinspiegel gemessen. Neben dieser allgemeinen Untersuchungen, kam es zusätzlich zu Tuberkulosetests.

Während der individuellen Vorsorge, unterrichteten die Freiwilligen die Kinder darüber, wie wichtig es ist, sauberes Wasser zu nutzen. “Kricak Kidul” liegt direkt an einem Fluss, der, obwohl er als Frischwasserquelle dient, leider viel zu oft als Müllhalde benutzt wird. Der korrekte Umgang mit Wasser ist ein zentrales Thema des Unterrichts von PCI. Jedes der Kinder erhielt ein gesundes Mittagsessen und ein Stück Seife. Als Reaktion auf den Ausbruch des Vulkans Kelud 2014 wurden ebenfalls Atemschutzmasken verteilt, um vor der Vulkanasche zu schützen.

 

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Flohmarkt in “Kricak”

Durch großzügige Spenden von 2nd Hand-Kleidung und anderen Haushaltsgegenständen von Leuten aus Yogyakarta, sowie internationalen Studenten, Freunden und der Olifant School, konnte PCI einen Basar organisieren, dessen Erlös direkt den Kindern der Gemeinde zu Gute kam. Der “Cheap Bazaar” öffnete im Januar 2014 seine Tore. PCI lag es am Herzen, dass den Besuchern und Käufern direkt vor Auge geführt wurde, welchen Wert der Verkauf der Gegenstände für die Gemeinde hat. Jedes Teil konnte zu einem Preis von IDR 1.000-10.000 (USD 0.10$-1.00$) erstanden werden. PCI half den Kindern ihre Stände aufzubauen und verteilte den Erlös am Ende des Basars zu gleichen Teilen unter den Kindern auf. Man setzte sich daraufhin mit ihnen zusammen und besprach, was Sinnvolles mit dem Geld anzufangen sei. Der “Cheap Bazaar” war Teil von PCIs “Zero Rupiah Project”-Kampagne. Der gesamte Erlös ging an die Kinder der Gemeinde.

“Eigentlich helfe ich sonntags immer meinem Vater, handgemachtes Spielzeug zu verkaufen, aber diesen Sonntag möchte ich beim Basar mitmachen. Das Geld, das ich heute verdiene, werde ich meinem Vater geben.” – Deni, 8 Jahre alt.

“Ich werde das Geld in meine Spardose tun, um mir später Bücher und Stifte für die Schule zu kaufen”. Yolanda, 10 Jahre alt.

 

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Lehre über Natur-Katastrophen-Management

Im Durchschnitt kommt es alle vier Jahre zu einem Ausbruch des Merapi-Vulkans. Der letzte dieser Ausbrüche ereignete sich 2010 und verursachte schwere Folgen für die Bewohner der Flußgegenden in Yogyakarta. Mehrere Kubikmeter Vulkangestein wurden den Fluss hinabgespült und bedingten den Anstieg der Sedimentschicht des Flusses. In der tropischen Regenzeit, kann der Fluss die Wassermenge nicht mehr tragen und es kommt immer wieder zu schwerwiegenden Überflutungen, die besonders im niedrig liegenden “Kricak” schwerwiegende Folgen haben. Dabei ist nicht nur die Infrastruktur des Slums, sondern auch direkt die Gesundheit der Menschen betroffen.

Im Juli 2013 organisierte die “Gadjah Mada” Universität eine Sommerschule mit dem Titel “Enhance the Role of Young Health Professionals on Disaster Medicine and Management”. Diese Sommerschule wurde international ausgelegt und von Studenten aus Deutschland, Österreich, Ägypten, der Tschechischen Republik, Malaysia, Japan, Spanien und Slovenien besucht. PCI hatte die Möglichkeit mit der Sommerschule zusammenzuarbeiten und konnte, durch die Kooperation, internationale Expertise nach “Kricak” bringen, um die Kinder und Eltern vor Ort auf interaktive und “leicht verständliche” Weise im Umgang mit Naturkatastrophen zu schulen. Im Zuge dessen lernten die Einwohner von “Kricak” zum ersten Mal Erste Hilfe. PCI glaubt, dass es von immenser Bedeutung ist, besonders die Einwohner von gefährdeten Gebieten gezielt zu schulen, um ein Bewusstsein für den Umgang und die Vorkehrungsmaßnahmen bezüglich verschiedener Naturkatastrophen zu schaffen.

 

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Das “Naturtheater”

Im Februar 2013, nahmen 30 PCI-Kinder an einer Theateraufführung zum Thema Natur teil. Diese süße Aufführung fand in der “Olifant International School” statt und stand allen Interessierten offen. Die Geschichte befasste sich mit der Schönheit, aber auch den Problemen, des Lebens am Fluss. Den Kindern, wie dem Publikum, wurde die Wichtigkeit des Naturschutzes vor Augen geführt.

Die Theateraufführung fand in den Anfangstagen von PCI statt und wir waren über die Zusammenarbeit mit Olifant School und seiner Lehrenden besonders glücklich. Besonderer Dank gilt auch Prianka Rama, dem jungen Mann aus “Kricak”, der das gesamte Stück aus Sorge um sein Dorf geschrieben hat und den Studenten der “STMIK AMIKOM” Yogyakarta, die die farbenfrohen Kostüme der Kinder komplett aus recycleten Materialien geschaffen haben.

 

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