Internet Workshop bei SD Bumijo Yogyakarta

Am Dienstag, dem 10. April 2018, hat Project Child Indonesia einen Workshop für LehrerInnen und Eltern von SD Bumijo Yogyakarta in Partnerschaft mit dem Internet Literacy Programm durchgeführt. Die Workshops sind regelmäßige Veranstaltungen, die im Rahmen des Programms stattfinden und darauf abzielen, die digitalen Kenntnisse und Kompetenzen der Eltern und LehrerInnen zu vertiefen und auszuweiten.  Das Internet-Literacy Programm selbst findet seit November 2017 in der Schule statt und umfasst wöchentliche Kurse für SchülerInnen der 5. Klasse sowie Computerspenden. Der Workshop, an dem LehrerInnen und Eltern von SchülerInnen der 5. Klasse teilnahmen, sollte LehrerInnen und Eltern ein besseres Verständnis für das Programm und die Dringlichkeit von digitalen Kenntnissen und Wissen in Indonesien vermitteln.

Während des Workshops hatten LehrerInnen und Eltern die Gelegenheit, über die Aktivitäten der Kinder in Bezug auf die Internetnutzung zu berichten. Diese Informationen sind wichtig für uns, um das Verhalten der Kinder bei der Nutzung des Internets zu verstehen. Zudem werden die erhaltenen Informationen von unserem pädagogischen Team verwendet um relevantere Lernmaterialien für bevorstehende Unterrichtsstunden zu entwerfen. Außerdem wurde über die Probleme diskutiert, die LehrerInnen und Eltern bezüglich der Erziehung auf Aufsicht bei der Nutzung des Internets feststellen können. Wir erhoffen uns durch dieses Programm eine Brücke zwischen unserem Team, den LehrerInnen und Eltern zu schaffen und dadurch unserer Vision, der bestmöglichen Ausbildung im Bereich der digitalen Kompetenz, näher zu kommen. Wir sind zuversichtlich, dass solch eine Kooperation dabei helfen kann, unseren Kindern dabei zu helfen, das Internet sicher zu nutzen.

Sanitär Workshop in Code

Am Freitag (4/6) veranstaltete Project Child Indonesia einen Workshop zum Thema Hygiene und kulturelle Unterschiede für die Gemeinde am Flussufer in Code (einer der Sekolah Sungai Programmstandorte). Während der Veranstaltung wurden allgemeine Informationen über die Sanitärversorgung im Alltag gegeben und über Möglichkeiten gesprochen, diese zu verbessern um den Gesundheitszustand der Einheimischen zu verbessern. Zum Abschuss, nachdem die Diskussion über die kulturellen Unterschiede in der Sanitärversorgung stattgefunden hatte wurde der Workshop mit einer Frage und Antwort Runde mit ehemaligen GastgeberInnen beendet.

Der Workshop zielte darauf ab, die Gemeinde in Übereinstimmung mit ihrer bevorstehenden Agenda auf die Gäste des Haarlemmermeer High School, Niederlande, vorzubereiten. Die Gäste werden zwei Tage in der Gemeinde bleiben und dort am Alltag der Einheimischen teilnehmen. Die Agenda wird voraussichtlich vom 30. April bis zum 1. Mai 2018 stattfinden. Für das Hosting-Programm werden etwa 27 Studenten und 2 Lehrer erwartet. Project Child Indonesia fühlt sich geehrt, das Team zu unterstützen und mit der Gemeinde in Code River zusammenzuarbeiten. Es sind außerdem mehrere Workshops von Project Child Indonesia geplant, die den GastgeberInnen dabei helfen sollen, kulturelle Unterschiede anzugehen.

Das erste internationale Startup Grind Yogyakarta Event

Google Grind

Am Dienstag, den 20. Februar 2018 veranstaltete Startup Grind, die weltweit größte Gemeinschaft von Entrepreneuren die von Google unterstützt werden, das erste offizielle internationale Event im Antologi Collaborative Space in Yogyakarta. Das Event fand basierend auf einer Partnerschaft zwischen der Tarugeni Foundation, dem lokalen Sponsor und Project Child Indonesia, dem Organisationskomitee statt. Mit dem Event beabsichtigen wir nicht nur die Stärkung der lokalen Unternehmer, sondern wir wollen diese zudem ermutigen, einen positiven Einfluss auf die Welt zu nehmen.

Yogyakarta zeichnet sich als Stadt mit großem wirtschaftlichen Wachstum aus, und zählt als Hotspot für schnell wachsende Startups und aufstrebende Firmen verschiedenster Bereiche. Als Mitglied des Startup Grinds schließt sich Yogyakarta einer Liste von über 250 Städten weltweit an. Das Ziel ist es, aktiv Veranstaltungen auszurichten und dadurch die Entrepreneure zu verbinden, zu inspirieren und auszubilden. Mithilfe des Startup Grind Events wird Raum geschaffen, in dem der Austausch zwischen Unternehmern untereinander ermöglicht und ein Einblick in den Alltag einflussreicher führender Unternehmer gewährt wird.

Die Hauptrednerin des Events war Pamela Wagner, eine der Forbes „30 Under 30“ RepräsentantInnen. Einst Angestellte bei Google, ist Pamela heute die Gründerin und CEO von Ajala Digital, einer globalen Marketingagentur mit dem Hauptsitz in Österreich. Die Agentur konzentriert sich auf höchst profitable Werbekampagnen, die bereits mehr als 2000 Werbetreibende über 21 Zeitzonen – von Hawaii bis zu Australien – geholfen haben, ihr Business zu vergrößern. In einem Interview mit Jason Canniff, einem amerikanischen Sozialentrepreneur und dem leitenden Mentor für das in Singapur ansässige Entrepreneurinstitut und GeniusU, sprach Pamela über ihre Erfolgsgeschichte und teilte wertvolle Tipps hinsichtlich des Unternehmertums und der Selbstentwicklung.

Das Event, welches von 50 Leuten, darunter Geschäftsinhaber aber auch Studenten, besucht wurde, begann mit einer Vernetzungsrunde, gefolgt von Interview- sowie Frage- und Antwort-Runden und anschließenden weiteren Vernetzungsrunden. Laut Pamelas Angaben, haben Vernetzungen weitaus mehr zu ihrem Erfolg beigetragen, als ihr Studium oder ihre Arbeitserfahrung. Startup Grind richtet sich an jeden, der die Absicht hat mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten, neue Möglichkeiten zu schaffen und eine bessere weltweite Zusammenarbeit anzustreben.

Wer sind die Unterstützer von Project Child?

In den Jahren seit denen es Project Child gibt, haben wir viele tolle Geschichten erlebt. Das gilt auch für Menschen die uns auf verschiedenste Art und Weise unterstützt haben, damit wir unsere Ziele erreichen und nicht nur unsere Programme in Indonesien ausweiten, sondern auch als Organisation wachsen können.
Als junge Organisation ist es dabei nicht nur schwer sich gegen etablierte Initiativen und Organisationen durchzusetzen, sondern auch Wege zu finden, stabile Einnahmen zu haben. Daueraufträge sind daher sehr wichtig für ein stetiges Wachstum und das Sichern der Nachhaltigkeit unserer Bildungsprogramme.

Wir wollen in diesem Post Julia vorstellen, die bereits seit Juni 2014, Project Child mit einem monatlichen Dauerauftrag unterstützt. Das macht Julia zu unserer ersten und gleichzeitig treuesten Dauerspenderin. Deshalb haben uns dafür interessiert, warum sie uns bereits in den Anfängen unterstützt und bis heute die Treue gehalten hat.

 

In welcher Lebenssituation warst du im Jahr 2014 als du angefangen hast für Project Child zu spenden?
Julia: “2014 war ein Jahr im Umbruch. Ich hatte zuvor meinen Job als Personalreferentin gekündigt und mein Masterstudium beendet, damit ich mein Referendariat für Lehramt im schönen Stuttgart beginnen konnte.”

Warum hast du dich damals schon so früh dazu entschieden deinen soziale Unterstützung Project Child zukommen zu lassen? Warum hast du damals schon an unsere Vision geglaubt?
Julia: “Das war damals definitiv eine Bauchentscheidung – wobei es eine Richtige war. Trotz des überschaubaren Gehalts während des Referendariats habe ich mich für die Dauerspende entschieden, da mich euer Konzept, auch nach Gesprächen mit dir Marvin, überzeugt hat. Indonesien hat mit starker Armut zu kämpfen und ein Weg daraus kann vor allem mit Bildung gelingen.”

Wie hast du die Kommunikation mit Project Child bisher empfunden?
Julia: “Durch die sozialen Netzwerke, Berichte in der Presse und auch durch die nette Weihnachtspost, welche ich jedes Jahr erhalte, bin ich über Project Child immer bestens informiert. Mittlerweile ist es ja ein richtig großes „Ding“ geworden, was mich von Herzen freut.”

Engagierst du dich noch woanders sozial? Mit finanzieller Unterstützung und/oder als Volontär?
Julia: “Mein Lehrerberuf ist bereits ein ziemlich sozialer Beruf, somit habe ich ja quasi beruflich damit zu tun. Zusätzlich bin ich in den Sommerferien eine Woche lang als Betreuerin mit ca. 40 Kindern auf einer Hütte im tiefsten Schwarzwald, um mein Heimatorchester zu unterstützen.”

Würdest du auch anderen Leuten empfehlen sich mit einem Dauerauftrag bei Project Child zu engagieren?
Julia: “Klar, denn jeder sollte das Recht auf Bildung haben. Außerdem tut die Spende nicht weh, denn die Höhe kann jeder selbst frei bestimmen und durch den Dauerauftrag vergisst man es nicht. Alles also easypeasy.”

Möchtest du noch etwas hinzufügen?
Julia: “Ich hoffe, dass ich es schaffe Project Child irgendwann mal vor Ort zu besuchen.”

 

Wenn ihr jetzt denkt, dass ihr oder jemand eurer Freunde es Julia gleich tun kann, haben wir eine tolle Aktion für euch!

  1. Schickt uns eine Mail an kiefer@projectchild.ngo mit eurer Adresse und der Anzahl von Gutscheinen, die ihr braucht.
  2. Wir schicken euch kostenlos den Gutschein per Post zu, damit ihr die Karte selbst ausfüllen und an Familie oder Freunde eurer Wahl verschenken könnt.
  3. Überweist uns den Spendenbetrag bzw. richtet den Dauerauftrag von eurem Konto an das Spendenkonto von Project Child ein.
  4. Nennt im Verwendungszweck der Überweisung eure aktuelle Postanschrift (falls von Bestelladresse abweichend) und ihr erhaltet eine Spendenbescheinigung durch unseren gemeinnützigen Förderverein “Project Child Germany e.V.”

Was ist Ehrenamt?

Ehrenamt. Ist das gut oder schlecht? Das klassische Klischee, das mit dem Wort „Ehrenamt“ verbunden wird, ist laut Dummies eine Person, die viel Freizeit hat und nach einer Beschäftigung sucht. Obwohl dies zutrifft, ist dieses Klischee auch täuschend. Nicht jeder, der ehrenamtlich tätig ist, hat besonders viel Freizeit (vgl. vollzeitangestellte Bürokräfte, die ehrenamtlich für gemeinnützige Organisationen tätig sind) oder sucht nach Beschäftigung (vgl. Hausfrauen).

Was ist nun Ehrenamt? Merriam-Webster definiert es als „eine Person, die freiwillig einen Dienst übernimmt oder Bereitschaft dazu signalisiert, zum Beispiel jemand, der (a) freiwillig in den Militärdienst eintritt oder jemand, der (b) einen Dienst leistet, obwohl er keine gesetzlichen Interessen oder Verpflichtungen dazu hat […]. Oxford Dictionary definiert das Ehrenamt als „eine Person, die aus freien Stücken und unentgeltlich eine Aufgabe oder Dienst übernimmt bzw. für eine Organisation arbeitet.“

Diesen beiden zuverlässigen Quellen können wir bestimmte Schlüsselwörter entnehmen: freiwillig, aus freien Stücken, Bereitschaft, unentgeltlich. Wie man sich denken kann, gibt es bestimmte Aspekte, die man opfert, wenn man ehrenamtlich tätig ist. Hauptsächlich opfert man Geld, Zeit und Energie. Aber im Gegenzug erhält man diverse Vorteile dadurch, dass man neue Erfahrungen macht, Menschen kennenlernt, seinen Lebenslauf aufwertet und ganz besonders dadurch, dass man etwas tut, das man liebt und leidenschaftlich gerne macht.

Folglich ist ehrenamtliches Arbeiten eine gute Sache. Während du zwar etwas tust, das eine Menge deiner Ressourcen in Anspruch nimmt, bietet es dir auch die Möglichkeit daraus zu lernen. Ob es deiner Unterhaltung dient oder für deinen Lebenslauf ist, etwas unentgeltlich zu tun, kann aus dir einen besseren Menschen machen. Denjenigen, die weiterhin zögern sich ehrenamtlich zu engagieren, sei gesagt, denkt an die neuen Erfahrungen, die ihr für eure Zukunft machen könnt. Diejenigen, die derzeit ein Ehrenamt inne haben, haben die Chance der Welt zu zeigen, was sie für die Gesellschaft tun können. Und diejenigen, die bereits ehrenamtlich tätig gewesen sind, haben tolle Arbeit geleistet und denkt daran, euch wieder zu freiwillig zu engagieren.

-Felix Prayogo, Media Project Child Indonesia

Sekolah Pantai Pacitan eröffnet

Am Samstag, den 29. Juli 2017 fand das erste erfolgreiche Treffen in der Sekolah Pantai Pacitan, Ost-Java statt. Nach zwei Jahren Vorbereitung und fast einem Jahr Baumaßnahmen wurde das Schulgebäude endlich fertig gestellt und konnte eingeweiht werden. Das am Pancer Beach gelegene Gelände umfasst neben dem offenen Schulgebäude, ein Büro, eine Küche, Sanitäranlagen, einen Sportplatz, eine Lagerfeuerstelle sowie eine Chill-Out-Zone, die die Sekolah Pantai zu einem einladenden und angenehmen Ort zum Lernen und Erkunden für Kinder macht.

Etwa 30 Kinder aus der Nachbarschaft kamen zur ersten Veranstaltung und brachten viel Neugierde und Enthusiasmus mit. Das erste Treffen galt in erster Linie dem Kennenlernen – der Kinder untereinander sowie der Volunteers/freiwillige Helferinnen und Helfer. Dafür waren verschiedene Ice-Breaker-Spiele vorbereitet worden, die sowohl auf Indonesisch und auf Englisch stattfanden, um gleichzeitig einen Eindruck der Englischkenntnisse gewinnen zu können. Die zweistündige Veranstaltung war geprägt von lebhaften Gruppenaktivitäten, an denen die Kinder begeistert teilnahmen. Die Spiele fanden sowohl im offenen Klassenraum als auch auf dem Sportplatz statt. Das weitläufige Schulgelände erlaubt den Kindern, sich frei zu bewegen und viele blieben auch nach Ende der Veranstaltung, um bei Fußball, Volleyball und Basketball, den Tag ausklingen zu lassen.

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten großartige Arbeit bei der Durchführung der gesamten Veranstaltung. Insgesamt waren 15 Helferinnen und Helfer sowie Angestellte aus Pacitan selbst, Yogyakarta und Deutschland involviert. Am Ende konnte man bereits beobachten, dass bei vielen anfänglich schüchternen und zurückhaltenden Kindern Interesse für mehr geweckt war. Selbiges zeigten auch die Eltern an den angebotenen Aktivitäten, die ihre Kinder zur Teilnahme ermutigten oder während des Kurses auf dem Gelände blieben und zusahen. Das erste Treffen war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und symbolisiert einen positiven Start für die Sekolah Pacitan. Wir freuen uns auf die zukünftigen Unterrichtseinheiten und kommenden Programme, um einen nachhaltigen Einfluss auf die Gemeinden Pacitans zu nehmen.

Project Child Indonesia setzte diesen Mai einen tollen Meilenstein

Project Child Indonesia setzte diesen Mai einen tollen Meilenstein. Nach Monaten der Vorbereitung, konnte das neue Programm zur digitalen Bildung erfolgreich gestartet werden. Die Anzahl der Internetzugänge in Indonesien stieg über die letzten Jahre rasant an, so dass es notwendig wird gerade Kinder über die positiven als auch über die negativen Aspekte der Internetnutzung zu informieren und gemeinsam mit ihnen einen verantwortungsvollen Umgang zu erlernen. Project Child ist daher der festen Überzeugung, dass Kinder, mit einer angemessenen digitalen Bildung sowie dementsprechenden Kompetenzen, als zukünftige Arbeitskräfte dem indonesischen Arbeitsmarkt enorm zu Gute kommen können.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Project Child im Rahmen eines Pilotprojekts mit drei Grundschulen in Yogyakarta zusammen. Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler waren durchwegs positiv! Da ein Großteil der Kinder bereits im alltäglichen Gebrauch das Internet nutzt, waren sie sehr neugierig über weitere Möglichkeiten die dieses Medium bereithält.

Es wurde daher einen einzigarten Lehrplan entworfen, der darauf abzielt die Schülerinnen und Schüler einerseits auf eine bessere Nutzung des Internets vorzubereiten und andererseits ihnen den Umgang mit Computerhardware nahezubringen. Durch die Nutzung verschiedener Lehrmethoden, interaktiver Spiele und den großartigen Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfern konnte dieses Wissen an mehr als 70 Kinder weitergegeben werden.

Die Rückmeldungen der Schulen bestätigten dieses Vorhaben zusätzlich. Auch wenn sich die Programme und Methoden von der üblichen Unterrichtsgestaltung unterscheiden, blieben alle Schulen motiviert an Bord und unterstützten die Zusammenarbeit. “Wir wissen, dass unseren Kindern die Risiken der Internetnutzung noch nicht bewusst sind und da wir nur wenig Kapazität und Budget haben, um ihnen eine Ausbildung zu geben, unterstützen wir dieses Programm wirklich” (Rektorin einer Partnerschule). Eine nachhaltige Lösung dieses Problems, kann durch das Engagement der Lehrkräfte und durch das Angebot kontinuierlicher Unterrichtseinheiten erzielt werden.

Schließlich möchten wir unserem Partner Gameloft danken, der uns dabei geholfen hat, unsere Idee in die Realität umzusetzen. Durch die großzügige Computerspende an unterprivilegierte Schulen, konnte Project Child das Programm zur digitalen Bildung durchführen. In den kommenden Monaten soll der Lehrplan besonders in Bezug auf die kindgerechten und positiven Nutzungsmöglichkeiten des Internets ergänzt werden.

Wir sind immer offen für alle Freiwilligen und Interessierten, die auch die zukünftige Generation auf jede mögliche Art und Weise unterstützen wollen. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Programmmanager unter program@projectchild.ngo.

 

Here’s to making another impact to benefit Indonesian communities!

 

-Geschrieben von Septian Fajar, Kelly McEtchin

Sharing with Others: The Easiest Way to Get – and – Stay Happy

Article by Jessica Orwig and Erin Brodwin (This article was published on 24 July 2015 on Business Insider)

When was the last time you felt a light-hearted awareness where you had a skip in your step, care-free grin on your face, and overwhelming sense that despite what happened, everything was going to work out?In other words, when was the last time you were truly happy?

In other words, when was the last time you were truly happy? It’s an amazing, but often fleeting, feeling. And many of us don’t get enough of it.

What’s more, there’s a common belief that if we seek out things like a better career, more money, and meaningful companionship, we’ll be happier as a result. But that may be a harmful misconception. Science journalist Wendy Zukerman explained the idea on a recent episode of the podcast series “Science VS.”

To measure the level of happiness in people around the world, scientists use large surveys like the Mappiness app and the World Happiness Report where thousands of volunteers answer questions about how satisfied they are with their quality of life, overall well-being, and happiness. While the results can’t conclusively say what exactly makes all humans happy and what doesn’t, the growing literature on this topic has found several key themes in how people can go about finding more, long-lasting joy in life.

 

How much of our happiness can we actually control?

Many of us try to achieve happiness by accumulating more things in life that we think will make us happy, like higher income or a stable family life. But as it turns out, there’s a scientific reason this strategy won’t do us much good. A pretty large chunk of our happiness is genetic.

Several studies done over the past decade estimate that anywhere between 30% and 80% of our happiness is dictated by our genes. One large recent study of 20,000 pairs of fraternal and identical twins (widely recognized as the easiest way to separate the differences caused by nature and nurture) found that roughly 33% of the variation in life satisfaction is explained by genetic differences. Other studies suggest that anywhere from 10% to 60% of our happiness comes from our attitude and overall outlook on life.

If you do the math, that means that just a fraction — about 10% of our happiness — comes from external things that happen to us, including changes in our career, relationships, or income. So while going after that promotion might seem like it’ll make you happy, all that stuff only chips away at the tip of the iceberg.

Hedonic Cycle

A psychological phenomenon called the “hedonic adaptation” — first coined in the 1970s — states that we all have a base level of happiness that’s basically unchangeable — regardless of what happens in our lives. If we get a job promotion, for example, we’ll celebrate and feel good, but those emotions are only temporary, the theory goes.

In the early ’90s, British psychologist Michael Eysenck likened this constant starvation for more — and more and more — to a treadmill. Consequently, the “hedonic adaptation” is more commonly known today as the “hedonic treadmill.” “You’re running but you’re on that treadmill and you’re not getting anywhere in terms of happiness,” Zukerman says.

Eventually, that boost in happiness you get from a job promotion or marriage proposal will abate, and you’ll be back to the same baseline level of happiness you were before the exciting change.

How to make a change for the better

There are lots of science-backed ways we can improve our overall well-being and grow happier in the long-run. Here are just a few:

  1. Meditate: Multiple studies suggest that meditating — focusing intently and quietly on the present for set periods of time — can help lessen feelings of depression and anxiety.
  2. Go outside: One study found that a group of students sent into the trees for two nights had lower levels of cortisol — a hormone often used as a marker for stress — than those who spent the same two nights in a city.
  3. Get involved in cultural activities: A study that examined the anxiety, depression, and life satisfaction of over 50,000 adults in Norway offered an interesting link: People who participated in more cultural activities, like attending a play or joining a club, reported lower levels of anxiety and depression as well as a higher satisfaction with their overall quality of life.
  4. Spend money on othersA 2008 study gave 46 volunteers an envelope with money in it wherein half were instructed to spend the money on themselves and the other half put the money towards a charitable donation or gift for someone they knew. The volunteers recorded their happiness level before receiving the envelope and after spending the money by the end of that same day. Sure enough, the researchers discovered that those who spent their money on others had a higher level of happiness than those who spent the money on themselves.
  5. Volunteer: In a recent review of 40 studies done over the last 20 years, researchers foundthat one activity was far more important than the rest for boosting psychological health: volunteering. This activity, the researchers reported, had been found in many volunteers to be linked with a reduced risk of depression, a higher amount of overall satisfaction, and even a reduced risk of death from of a physical illness as a consequence of mental distress.

Conclusion: If you’re looking to get a mood boost that’ll last you in the long-term, focus on your state of mind in the present, be grateful for what you have, and stop to enjoy it! You’ll thank yourself a few minutes — or a few years — down the road.

 

Investitionen in Gesundheit & Ernährung sind Investitionen in Bildung!

“Bildung ist ein wichtiges Instrument des Friedens und der Entwicklung.”

Bildung war durch Optimierung von gesammelten Wissen, dem Erlernen und Widererlernen, schon immer die Schlüsselrolle der Menschheits- und Zivilisationsentwicklung gewesen. Wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt ist schon immer dem Wissensschatz der Nationen zuzuschreiben gewesen. Um Entwicklung sicherzustellen ist es also wichtig die Bildung weiter zu entwickeln und zu verbessern.

Die erste islamisch lehrende, wissenschaftliche und kulturell organisierte Tagung der Bildungsminister (ISESCO) wurde von Bildungsministern der Mitgliedsstaaten der Organisation der islamischen Kooperation (OIC) besucht und die Wichtigkeit der Bildung dabei ständig wiederholt. Dr. Abdulaziz Othman Altwajiri betonte dabei während seiner Eröffnungsrede der ISESCO Tagung in Tunis, Tunesien, die Wichtigkeit der Bildung als Instrument für Frieden und Entwicklung. ISESCO ist dabei nur eine Organisation, welche die Wichtigkeit der Entwicklung und Verbesserung der Bildung betont.

Außer den vielen Entwicklungsstrategien der Bildung gibt es eine Idee, welche wahrscheinlich zuvor in diesem Zusammenhang noch nicht in unseren Sinn gekommen ist. Nämlich die der hochwertigen Mahlzeiten für Kinder im Schulalter. Kinder, in Ihrem kritischen Wachstumsalter, benötigen hochwertige Nahrung welche mit Nährstoffen gefüllt ist, so dass Ihr Wachstum nicht beeinträchtigt wird. Besonders während den anstrengenden Aktivitäten welche Kinder ausüben, wie Spielen und Lernen, sind sehr hochwertige Mahlzeiten wichtig.

In Indonesien sind Kinder gefährdet die doppelte Belastung des Nährstoffproblems zu erdulden. Zum einen die soziale Nährstoffbenachteiligung und zum anderen ein Nährstoffüberschuss. Wesentliche Gesundheitsforschungen (RISKESDAS), welche in 2010 ausgeführt wurden, haben herausgefunden, dass unter Kindern im Alter von 6-12, 4,6% als sehr dünn, 7,6% als dünn, 78,6% als normal und 9,2% als übergewichtig gelten. Eine erstaunliche Vergrößerung wurde ebenfalls bei Kindern in Bezug auf deren Größe heraus gefunden. Hier gelten 15,1 % als sehr klein und weitere 20% als klein. Diese Statistiken sollten nicht nur im Bezug auf die Gesundheit, sondern auch in Bezug auf die Bildung indonesischer Kinder besorgniserregend sein.

Ausgaben in hochwertige Mahlzeiten sind Investitionen in die Bildung der Schulkinder. Schulen können aufgrund dessen, dass Kinder nicht gesund und in Ihrer Ernährung sozial benachteiligt sind, nicht als effektive Stätte des Lernens fungieren. Kinder brauchen hochwertige Ernährung um sich gut zu entwickeln und besser lernen zu können. Probleme mit der Gesundheit und hochwertiger Ernährung können Kinder beim Lernen hindern. World Food Programme (WFP) erkannte die Wichtigkeit von hochwertigen Mahlzeiten für Kinder an und koppelt sie mit einer Verbesserung der Bildung. WFP schlug das Schulessensprogramm vor, bei dem Kinder mit hochwertigem Essen versorgt werden.

WFP führt dabei mindestens fünf Einflüsse von schulischer Ernährung auf. Schulessen wird die Ernährung der Kinder, welche gut für Ihre Gesundheit, das Lernen und Erkrankungshäufigkeit ist, verbessern. Schulische Ernährung wird auch dafür sorgen, die Kinder in den Schulen zu halten und ebenso diejenigen Kindern zu helfen, die die Schule mit einer Erwerbsunfähigkeit verlassen. Schulische Ernährung wirkt zusätzlich als Wertetransfer für einen gesunden Lebensstil und Diäten. Schulische Ernährung kann eine Plattform für größere sozialwirtschaftliche Vorteile sein.

Daher sind Investitionen, in Gesundheit und Ernährung an Schulen, sehr wichtig in Indonesien. Verschiedene Schritte sind bereits unternommen, aber müssen neu belebt werden. Die Schritte können nicht nur von der Regierung unternommen werden, aber von Schulen, von politisch unbeeinflussten Organisationen, Eltern, oder Jedermann. Schulische Ernährung, wie die des World Food Programme, ist als Kampagne einer dieser Schritte. Ein anderer Schritt ist das „Usaha Kesehatan Sekolah“ Programm, welches in Zusammenarbeit von vier Ministerien in Indonesien ins Leben gerufen wurde.

Der erste Schritt gutes Essen für Schulkinder bereit zu stellen, ist Ihnen Zugang zu Trinkwasser und geeigneten sanitären Anlagen in den Schulen zu ermöglichen. Project Child wirkt in diesem Projekt mit und hat Trinkwasserfilter in 24 Schulen rund um Yogyakarta installiert, um erschwingliches Trinkwasser für über 3000 Grundschüler sicherzustellen. Die Hälfte der Schulen ist in der Region von Pacitan, eine kleine Stadt in der Nähe der Küste von Java. Eben diese Schulen haben mit härteren Konditionen zu kämpfen, da Trinkwasser oft kontaminiert ist und ein verlässlicher Wasserzugang nicht gewährleistet ist. Der erste Schritt von Project Child war, nach der Aufnahme des DWP (Drinking Water Program), zusammen mit der Hochschule Pforzheim, die notwendige Untersuchung über die Verfügbarkeit von Trinkwasser und den gegenwärtigen Trinkwassersystemen in Indonesien. Diese Kooperation wird über ein Jahr hinweg andauern, um die Projekteinflüsse zu messen.

Um ein nachhaltiges Programm zu schaffen, hat Project Child die Idee des ersten „Trinkwasser Komitee” ins Leben zu rufen. An jeder Schule bilden zwei Lehrer, zwei Eltern und ein Mitglied von Project Child dieses Komitee. Sie geben Ihren Input ab dem Start der Trinkwasserfilterinstallation und sind verantwortlich für das Projekt, während es im Einsatz ist. Dies hilft das Programm in jeder Schule auf die lokalen und individuellen Anforderungen für Wasserquellen einzustellen und die Zahlungen einzusammeln. Weiterhin genehmigt dies Project Child ein Bildungsprogramm an der Schule zu starten, welches Punkte der Umwelteinflüsse beinhaltet.

Sie können durch Spenden für Installationen von mehr Trinkwasserfiltern helfen, um die Zugänglichkeit für weitere Schulen zu ermöglichen.

Unser neues Team am Standort Pacitan!

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Willkommen der neuen freiwilligen Helfer !!

Bereits im alten Jahr haben wir die Rekrutierung neuer freiwilliger Helfer in Pacitan durchgeführt. Wir begrüßen 16 neue und alte Volontäre aus Pacitan zur Project Child Familie. Nach einer ersten Kennenlernrunde findet am kommenden Wochenende der erste Workshop zur Gestaltung des Unterrichts für die Kinder in den nächsten sechs Monaten statt. Unser indonesisches Team in Pacitan wird zudem bis Anfang Juni von Mia und Eliza aus Berlin unterstützt. Wir freuen uns auf eine produktive gemeinsame Zeit.

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Ab diesem Jahr wird sich ein Hauptaugenmerk von Project Child auf das Thema Wasser und die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser für Schulkinder richten. Die Vorbereitungen für das neue Wasserprogramm von Project Child laufen bereits auf Hochtouren und erste Erfolge können bereits gefeiert werden.

An unserem Standort in Yogyakarta konnte ein erster Wasserfilter in einer Grundschule installiert werden, der von nun an 145 Schülern den Zugang zu sauberem und kostenfreien Trinkwasser ermöglicht. Acht weitere Wasserfilter liegen schon in Pacitan bereit und die Suche nach bedürftigen Partnerschulen entlang der Küstenlinie ist in vollem Gange. Zusätzlich startet unser Team vor Ort bald mit der Entwicklung des zugehörigen Bildungsprogramms für die Schüler, damit diese neben dem Zugang zu Trinkwasser auch Informationen über Wasser und Hygiene erhalten.